Die Steinfiguren in Pöttsching

Kleine Wanderung zu den "Skulpturen in der Landschaft" in Pöttsching
am 27.5.2012


Pöttsching  
Pöttsching liegt im burgenländischen Bezirk Mattersburg und hat mit Stand vom 1.1.2011 2904 Einwohner. Der Ort gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1920/21 zu Ungarn und wurde in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Seit 1921 gehört Pöttsching zum neu gegründeten Bundesland Burgenland und ist seit 1986 Marktgemeinde.






Skulpturen 
Seit dem Jahr 2009 säumen Skulpturen bestimmte Wege im Ort und führen den Betrachter mittels Blickkontakt von Stein zu Stein. Sie sind eingebettet in eine Landschaft, die seit Jahrhunderten von den Bauern kultiviert wird. Kultivieren und Kultur haben hier nicht nur im wörtlichen Sinne miteinander zu tun. Bauer und Künstler verleihen durch ihre Arbeit der Naturlandschaft neue Aspekte. Der Zustand der bearbeiteten Flächen, der sich je nach Jahreszeit ändert, sorgt dafür, dass die statischen Skulpturen ständig in neuen Aspekten, Zusammenhängen gesehen werden können. 



Der Verein“ Symposion Europäischer Bildhauer“ unter dem Vorsitz von Katharina Prantl hat die Skulpturen vom Symposiumsgelände St. Margarethen nach Pöttsching transferiert. Im Juni 2008 entstanden LandArt-Objekte in zwei Bunkern bei Pöttsching. Kunststudenten der Alanus Hochschule

Bonn haben sich mit den Steinen in St. Margarethen und Pöttsching unter der Leitung von Univ.Doz. Breme und Katharina Prantl auseinander gesetzt. Sämtliche Skulpturen sind eine Leihgabe des Vereins „Symposion europäischer Bildhauer“.

Die Kosten für den Transport von St. Margarethen hat die Gemeinde Pöttsching übernommen und sie hat auch die Fläche für die Aufstellung zur Verfügung gestellt.






Baumgruppe mit dem "Grenzstein"


Karl Prantl,Grenzstein 1956-1958 (Sandstein)






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