Bäume

Fotos und Gedanken über Bäume

 


Heute widme ich mich einzig und allein unseren Bäumen.

Das heisst aber nicht, dass ich mich "nur" mit den Bäumen beschäftige.
Bäume sind nicht einfach nur Bäume.

Stellt euch eine Welt ohne Bäume vor - unvorstellbar!

 


Naturerbe
Der Wald ist ein Naturerbe des gesamten Tierreiches einschließlich des Menschen. Bäume sind die wichtigsten Sauerstofflieferanten, schaffen für viele Tierarten wie auch für Menschen wichtige Lebensgrundlage und bieten uns Platz zur Erholung und Entspannung. Bäume sorgen für ein stabiles Klima - sie neutralisieren die Gegensätze zwischen kalt und warm, bieten Windschutz und spenden Schatten -, absorbieren Kohlenstoffdioxid, schützen den Boden gegen Erosion, regulieren den Wasserkreislauf und bilden grüne Oasen in Herzen zubetonierter, in Lärm und Abgasen untergehenden Städten. Die Blätter der Bäume filtern Schadstoffe, Abgase und Staubteilchen aus der Luft heraus. So filtert ein hundertjähriger Baum jedes Jahr etwa 1 Tonne Staub und Abgase. Außerdem produziert solch ein Baum mit seinen ca. 1 Million Blättern pro Jahr etwa 4.500 kg (3,2 Millionen Liter) Sauerstoff. Dabei absorbiert er etwa 75.000 Tonnen Kohlendioxid.



„Kein anderes Geschöpf
ist mit dem Geschick der Menschheit so vielfältig,

so eng verknüpft wie der Baum.“



Die Seele der Bäume
Der Baum ist und bleibt ein Sinnbild für das Leben und den Menschen. Er macht deutlich, dass das Leben mit seinem Wechselspiel aus Harmonie und beständigem Wandel der Natur unterworfen ist. Die menschliche Seele verbindet eine Jahrtausende alte tiefe Beziehung mit den Bäumen und dem Wald. Bis heute hat sich der Glaube erhalten, dass Götter und Geister ihren Sitz in Bäumen, Wäldern und Hainen haben. Beim Streifzug durch die Natur ergreift uns immer wieder eine überwältigende Besinnlichkeit beim Anblick dieser beindruckenden Zeitzeugen.



Die Mächtigkeit eines Baumes gleicht der Schönheit der Natur.



Alter der Bäume
Bäume und Pflanzen zählen zu den ältesten Lebewesen der Erdgeschichte, nachzuweisen sind sie seit dem Devon, dem Erdaltertum. Die ersten Landpflanzen - hauptsächlich Lebermoose -, schafften zwischen Ordovizium und Silur vor rund 450 Millionen Jahren den Sprung vom Wasser auf das Land und eroberten in einem Zug den festen Boden. Knapp 100 Millionen Jahre später, im Oberdevon vor ca. 355 Millionen Jahren existierten bereits die ersten Wälder, rund 150 Millionen Jahre, bevor es die ersten Dinosaurier gab. Lediglich Insekten und Amphibien bildeten die damalige Landfauna.




Bäume als Sauerstofferzeuger
Der gegenwärtige Sauerstoffgehalt der Atmosphäre ist einer gemeinschaftlichen, mehr als zwei Milliarden Jahre währenden Produktion des Sauerstoffs von Algen, Bakterien und den Pflanzen zu verdanken, die mit Hilfe der Photosynthese so viel von diesem lebenswichtigen Gas erzeugt haben, um Tieren erst ein Leben auf dem Land ermöglichten, ohne gleich von UV-Strahlen getötet zu werden. Spätestens seit dem Chemieunterricht in der Schule wissen wir, dass Sauerstoff sehr reaktionsfreudig ist und schnell Verbindungen mit anderen Stoffen eingeht. Sauerstoff ist zwar einer der häufigsten Elemente auf der Erde, gehört aber gleichzeitig zu den meist verbrauchenden und muss deshalb immer nachgebildet werden. So erzeugt beispielsweise ein Baum mit ca. 5 m Kronendurchmesser soviel Sauerstoff, wie ihn ein Mensch zum Leben braucht.



Der Baum im Wechsel der Jahreszeiten


FRÜHLING
 


SOMMER

HERBST

WINTER