Freitag, 15. Juni 2012

Unser Garten am 11.6.2012

Ein kleiner Rundgang...





     Hochbeet: Salat, Ringelblumen, Kürbis...



          Tomaten




          Einige Sonnenblumen wachsen schon...





          Unser "Maggikraut", das Liebstöckl, ist bereits über 2m hoch....


    Auf den Sträuchern und Bäumen sind schon viele Früchte:

          Maulbeeren...


.           ..Äpfel...



           Brombeeren


          Japanische Weinbeeren


Die Japanische Weinbeere oder auch Rotborstige Himbeere ist eine Pflanzenart aus der Gattung Rubus innerhalb der Familie der Rosengewächse. Sie wächst als ein 1 bis 3 Meter hoher Strauch. Die zweijährigen Stängel sind anfangs aufrecht, später kletternd, behaart mit langen rotbraunen oder weinroten Haaren, gestielten Drüsen und dazwischen verstreuten, rötlichen Stacheln. Die leuchtend orangeroten Früchte sind saftig, aromatisch-säuerlich und sehr schmackhaft, sie eignen sich zum direkten Verzehr und auch zur Marmeladen- und Geleeherstellung. Die Früchte werden selten madig, denn vermutlich werden Insekten von den drüsigen Sekreten um die Kronblätter abgefangen.

Ursprünglich im westlichen China, Korea und Japan beheimatet, wurde die Weinbeere bereits 1876 über Frankreich in Europa und 1890 in Nordamerika eingeführt. Im Osten der USA ist sie invasiv, auch in wintermilden Gebieten Europas ist sie eingebürgert. Sie schätzt sonnige und warme Standorte auf humosen und kalkreichen Böden.



Zwetschken

Schwarze Johannisbeere

Samstag, 9. Juni 2012

Extrem-Geocaching bei Bruck/Mur

Am 2.6.2012 war es soweit: ein neuer Rekord sollte gebrochen werden und möglichst viele Geocaches sollten gefunden werden...

Geocaching

Geocaching lässt sich am besten als eine Art moderner Schatzsuche und Schnitzeljagd beschreiben. Kurz und generalisiert gefasst: Es gibt Leute, die verstecken irgendwo Dosen voller kleiner netter Dinge sowie einem Notizbüchlein, dem Logbuch. Und veröffentlichen das Versteck in Form von Koordinaten im Internet.

Dies lesen andere, merken sich die Koordinaten und nutzen ihr GPS-Gerät, um diese Schätze zu finden. Dann wird eine Kleinigkeit aus dem Inhalt der Dose ausgetauscht, der Besuch geloggt und die Dose wieder an derselben Stelle versteckt - für den nächsten ...


Bei Bruck an der Mur hat jemand über 200 Dosen verteilt im Gelände versteckt. Wo jedoch ist unbekannt und muss noch errätselt werden. Nach mehreren Wochen und durch Zusammenarbeit mehrerer Geocacher konnten wir schließlich die genauen Koordinaten der ersten 101 Plätze mit der Bezeichnung "Speed 1.0" bis "Speed 1.100" ermitteln.

Schließlich machte ich mich am 2. Juni bereits um 5 Uhr auf den Weg nach Bruck an der Mur und um exakt 6:10 Uhr begann ich mit dem Suchen in der Nähe des Ortes Allerheiligen im Mürztal...




... es ging gleich am Anfang immer Bergauf in die Almen rund um Bruck an der Mur....

In der Nähe vom Schwarz- und Brandnerkogel bietet sich ein schöner Blick ins Tal!





Für eine Mittagspause war kaum Zeit, aber ich war bestens ausgerüstet: Ausser Regenjacke, Kleidung zum Wechseln, Landkarten, Kompass, Taschenlampen und Klopapier hatte ich auch 4 Liter Wasser, einige Bananen, Müsliriegeln und Traubenzucker dabei..

Eine Station auf meiner Geocaching-Tour war der auf 941 m Seehöhe gelegene Marienwallfahrtsort Frauenberg - Maria Rehkogel.



Nach insgesamt über 100 gefundenen Geocaching-Dosen, über 80 km Fahrt (nur während des Suchens mit dem Auto und Fahrrad) und um ca 16 Uhr erreiche ich mit dem Auto den letzten Hügel...





Am Abend beendete ich meine Tour noch mit ein paar gefundenen Geocaching-Dosen in Sankt Marein im Mürztal, war dort beim Schloss Graschnitz und beim Kraftwerk Schaldorf, ein neues Flusskraftwerk, das seit Februar 2011gebaut wird und demnächst fertiggestellt sein soll.

Knapp vor 19 Uhr - also fast genau 14 Stunden nach meiner Abreise von daheim - bin ich dann etwas müde zu Hause angekommen.

Freitag, 8. Juni 2012

Zu den Höhlen bei Bad Fischau

Wanderung am 7.6.2012

Wir machten uns zu zweit (Gerhard und ich) auf den Weg nach Bad Fischau und wanderten dort von Höhle zu Höhle. Dabei legten wir mindestens 11 Kilometer und mehrere hundert Höhenmeter zurück.


Karte: Wir sind auf der roten Linie gewandert und haben dabei einige kleinere Höhlen (1), eine große Höhle mit 2 Etagen (2), ein großes Steinloch (3) und die große Hoffmannshöhle (4) gesehen. Bei (5) haben wir den Gipfel des "Hanslstoa" erreicht und bei (6) haben wir schließlich noch einen alten ehemaligen Steinbruch erwandert bevor wir wieder Richtung Parkplatz spaziert sind.


Ein paar Fotos von den kleineren Höhlen:






























Höhle mit 2 Etagen (Karte:2)





Nach dieser Höhle gings sehr steil bergauf...


































... bis wir zu diesem "Törl" gekommen sind. (Karte:3)


















Wenig später waren wir bei der größten Höhle, der "Hoffmannshöhle" (Karte:6)

Die Hoffmannshöhle befindet sich unterhalb des Finkenhauses am sogenannten Pfaffenkogel. In der Höhle selbst hat man bei Ausgrabungen unter 40 cm Schutt Aschenreste und Teile von Steingeräten aus der Jungsteinzeit gefunden. Am Vorplatz der Höhle wurden in einer Nische kleine Bronzestatuen entdeckt.

Diese Funde geben Aufschluß darüber, dass die Höhle zwar in Krisenzeiten (=Kriegszeiten) als Wohn- und Zufluchtsort gedient hat, in friedlichen Zeiten aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein prähistorischer Kultplatz war.

Fotos von der Hoffmannshöhle:
















Danach erreichten wir den Gipfel, den "Hanslstoa" (Karte:5)



Schließlich sind wir noch bei einem alten Steinbruch vorbeigekommen (Karte:6)





















...bevor wir wieder über Wiesen und Wald zum Auto zurückwandern!
































Dienstag, 5. Juni 2012

Bäume

Fotos und Gedanken über Bäume

 


Heute widme ich mich einzig und allein unseren Bäumen.

Das heisst aber nicht, dass ich mich "nur" mit den Bäumen beschäftige.
Bäume sind nicht einfach nur Bäume.

Stellt euch eine Welt ohne Bäume vor - unvorstellbar!

 


Naturerbe
Der Wald ist ein Naturerbe des gesamten Tierreiches einschließlich des Menschen. Bäume sind die wichtigsten Sauerstofflieferanten, schaffen für viele Tierarten wie auch für Menschen wichtige Lebensgrundlage und bieten uns Platz zur Erholung und Entspannung. Bäume sorgen für ein stabiles Klima - sie neutralisieren die Gegensätze zwischen kalt und warm, bieten Windschutz und spenden Schatten -, absorbieren Kohlenstoffdioxid, schützen den Boden gegen Erosion, regulieren den Wasserkreislauf und bilden grüne Oasen in Herzen zubetonierter, in Lärm und Abgasen untergehenden Städten. Die Blätter der Bäume filtern Schadstoffe, Abgase und Staubteilchen aus der Luft heraus. So filtert ein hundertjähriger Baum jedes Jahr etwa 1 Tonne Staub und Abgase. Außerdem produziert solch ein Baum mit seinen ca. 1 Million Blättern pro Jahr etwa 4.500 kg (3,2 Millionen Liter) Sauerstoff. Dabei absorbiert er etwa 75.000 Tonnen Kohlendioxid.



„Kein anderes Geschöpf
ist mit dem Geschick der Menschheit so vielfältig,

so eng verknüpft wie der Baum.“



Die Seele der Bäume
Der Baum ist und bleibt ein Sinnbild für das Leben und den Menschen. Er macht deutlich, dass das Leben mit seinem Wechselspiel aus Harmonie und beständigem Wandel der Natur unterworfen ist. Die menschliche Seele verbindet eine Jahrtausende alte tiefe Beziehung mit den Bäumen und dem Wald. Bis heute hat sich der Glaube erhalten, dass Götter und Geister ihren Sitz in Bäumen, Wäldern und Hainen haben. Beim Streifzug durch die Natur ergreift uns immer wieder eine überwältigende Besinnlichkeit beim Anblick dieser beindruckenden Zeitzeugen.



Die Mächtigkeit eines Baumes gleicht der Schönheit der Natur.



Alter der Bäume
Bäume und Pflanzen zählen zu den ältesten Lebewesen der Erdgeschichte, nachzuweisen sind sie seit dem Devon, dem Erdaltertum. Die ersten Landpflanzen - hauptsächlich Lebermoose -, schafften zwischen Ordovizium und Silur vor rund 450 Millionen Jahren den Sprung vom Wasser auf das Land und eroberten in einem Zug den festen Boden. Knapp 100 Millionen Jahre später, im Oberdevon vor ca. 355 Millionen Jahren existierten bereits die ersten Wälder, rund 150 Millionen Jahre, bevor es die ersten Dinosaurier gab. Lediglich Insekten und Amphibien bildeten die damalige Landfauna.




Bäume als Sauerstofferzeuger
Der gegenwärtige Sauerstoffgehalt der Atmosphäre ist einer gemeinschaftlichen, mehr als zwei Milliarden Jahre währenden Produktion des Sauerstoffs von Algen, Bakterien und den Pflanzen zu verdanken, die mit Hilfe der Photosynthese so viel von diesem lebenswichtigen Gas erzeugt haben, um Tieren erst ein Leben auf dem Land ermöglichten, ohne gleich von UV-Strahlen getötet zu werden. Spätestens seit dem Chemieunterricht in der Schule wissen wir, dass Sauerstoff sehr reaktionsfreudig ist und schnell Verbindungen mit anderen Stoffen eingeht. Sauerstoff ist zwar einer der häufigsten Elemente auf der Erde, gehört aber gleichzeitig zu den meist verbrauchenden und muss deshalb immer nachgebildet werden. So erzeugt beispielsweise ein Baum mit ca. 5 m Kronendurchmesser soviel Sauerstoff, wie ihn ein Mensch zum Leben braucht.



Der Baum im Wechsel der Jahreszeiten


FRÜHLING
 


SOMMER

HERBST

WINTER