Mürzzuschlag - Ganzstein - Brahmsweg

Am 2.1. war ich in Mürzzuschlag wandern und war da zuerst am Brahmsweg und bin dann noch auf den Gipfel des Ganzsteins spaziert.

Der Weg beginnt direkt in der Fußgängerzone und führt mich als erstes auf den kleinen, "Ölberg" genannten Hügel, wo sich die evangelische Heilandskirche befindet.



Die Heilandskirche ist ein neugotischer Backsteinbau mit steinernen Gliederungs- und Zierelementen, der im Jahre 1900 in nur fünf Monaten Bauzeit nach den Plänen des Wiener Architekten Karl Steinhofer errichtet worden ist.



Entlang des Brahmsweges, der zu Ehren des deutschen Komponisten Johannes Brahms errichtet wurde, befinden sich auf 20 Stationen Tafeln in der Form eines Notenpultes mit interessanten und heiteren Informationen und Geschichten. Ausserdem kann man von Station zu Station "Noten" sammeln und diese Eintragen und somit ein ganzes Lied "komponieren". Der Brahmsweg ist 4,5 km lang.



Ein roter Igel befindet sich während der ganzen Strecke auf allen Kreuzungen und weist den Wanderer auf den richtigen Weg.


Nächstes Foto: Blick von etwas oberhalb der Stadt Mürzzuschlag auf die Ausläfer der Stadt und die Schneealpe im Hintergrund.






Nächstes Foto: Blick Richtung Pretulalpe (rechter Hügel):





Am ersten Hügel angekommen, befindet sich an einer schönen sonnigen Stelle die Hubertuskapelle. Von dort weg führt ein schöner Waldweg auf den Gipfel des Ganzsteines mit dem Ganzsteinsender. Die Weglänge von der Kapelle beträgt ca einen halben Kilometer.




Auf dem Weg zum Ganzsteingipfel (871 m Seehöhe):






Endlich oben angekommen - Fotos vom Sender.



Mürzzuschlag liegt an einer Engstelle des Mürztales, was für die Rundfunkversorgung topografisch schwierig ist. Man versorgt die Umgebung in die Richtungen Südwesten und Nordosten. Die Signalzuführung erfolgt im Ballempfang von der Mugel. Auf dem Hausberg, dem Ganzstein, steht daher diese Umsetzerstation. Für die Technikfreaks: Gesendet wird mit je 30 Watt auf UKW, mit 40 Watt auf Kanal E11 und mit 1 kW auf Kanal E46.

Ganz in der Nähe befindet sich eine Sprungschanze, die zuletzt 2004 renoviert und umgebaut wurde. Der K-Punkt ist 55 Meter und der Sprungrekord auf dieser Schanze beträgt 65 Meter.




Zum Abschluss noch zwei Fotos aus der schönen Umgebung: