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#317: Schottenhof

Am 9.12. war die Strecke "Schottenhof" am Plan... eine zwar nur 8 km lange Runde, die jedoch ziemlich stark bergauf und bergab durch den Wald führte und großteil so gatschig war, dass ich das Rad beim gehen als Stütze gebraucht habe........















Hier ging es zum Beispiel querfeldein........






"Waldweg"





Nach ein paar Kilometern der erste "Ausblick" Richtung Süden zum Wolfersberg, einen Teil von Hütteldorf..





Danach wird es ein paar Kilometer lang extrem. Ein paar Kilometer für die ich fast ein paar Stunden benötigte..  hier zum Beispiel eine Bachüberquerung. Allerdings mit Rad, Gatsch, dornigen Stauden und steiler Mulde...




Später ein total gatscher Weg steil bergauf. Man sieht es am Bild leider nicht gut, aber der Schlamm war teilweise über 30 cm hoch...




Nach dieser Tour war ich noch kurz mit dem Auto in Hütteldorf, Penzing und Hietzing unterwegs..






Hier bei der "albertinischen Wasserleitung".. die erste Wasserleitung, die in Wien im Jahr 1805 erbaut wurde...











Später bei der "Otto Wagner Villa"...

Otto Wagner, der berühmte Jugendstil-Architekt baute im Jahre 1888 für sich und seine Familie in Hütteldorf, einem damaligen Wiener Vorort, ein prunkvolles Sommer-Palais. Sein Lieblingsarchitekt Palladio stand Pate für die ganz im Stil des Historismus gehaltene Residenz. Zeitgleich mit der Erbauung wurde das Projekt von Wagner auf einigen europäischen Archtitektur-Wettbewerben präsentiert und erregte internationales Aufsehen. 



Neben der Villa befindet sich das "Brunnenhaus"...








Blick auf das Brunnenhaus...





Bis 1911 diente die Villa Otto Wagner als Repräsentationshaus. Im Rahmen legendärer Empfänge und Sommerfeste traf sich hier die elegante Wiener Gesellschaft. Künstler wie Gustav Klimt, der Wagner-Schüler Josef Hoffmann, Adolf Loos, Gustav Mahler, Alma Mahler-Werfel und viele andere gingen in der eleganten Otto Wagner-Villa aus und ein. Nach Abschluss der Planung seiner grossen ,öffentlichen Projekte, wie der Wiener Stadtbahn, der Postsparkasse und der Kirche am Steinhof, errichtete Otto Wagner auf dem angrenzenden Grundstück der Villa eine moderne kleinere Villa im funktuellen Jugendstil, die er nur drei Jahre bewohnen sollte. Die große Villa wurde bereits 1912 an Ben Tiber, den Direktor des Wiener Apollo-Theaters und des Ronacher- Revue-Theaters verkauft. Er war ein reicher Investor und veranstaltete in der Otto Wagner–Villa weiterhin legendäre Feste.







.. die Otto Wagner Villa. Heute befindet sich in diesem Platz das Ernst Fuchs Museum...


Die heute als Ernst Fuchs-Museum bekannte Otto Wagner-Villa ist ein wertvolles Architekturdenkmal ,welches lange vom Verfall bedroht war und schließlich sogar demoliert werden sollte. Dass jenes nicht eintrat, verdankt die Villa ihrem letzten Besitzer, dem “Heros Eponymos”, dem Zeichner, Maler, Bildhauer und Architekten Ernst Fuchs. Ernst Fuchs entdeckte die verlassene Villa Ende der dreißiger Jahre. Damals noch ein Kind aus armen Verhältnissen, versprach er seiner Mutter, ihr das Haus zu schenken , wenn er einmal ein reicher Maler geworden ist. Über drei Jahrzehnte behielt er die Otto Wagner Villa im Auge. In den sechziger Jahren veranlaßte er eine Rettungsaktion mit seinen Malerkollegen Friedensreich Hundertwasser und Arnulf Rainer.

Doch niemand hatte den Mut, ihn zu unterstützen. 1972 erwarb er endlich aus eigenen Mitteln das verwunschene Gebäude. Er rettete damit die Otto Wagner-Villa nicht nur vor dem Abbruch, sondern sanierte sie nach besten bautechnischen und kunsthandwerklichen Plänen.Vieles an der Villa wurde im Sinne Otto Wagners restauriert und saniert.Da vom Interieur nichte mehr erhalten war, wurden Möbel und Tapeten, Türgriffe und anderes nach Entwürfen von Ernst Fuchs gestaltet und ergänzt.

Heuer am 9. November ist Ernst Fuchs, Vater von 16 Kindern aus 8 Beziehungen, im Alter von 85 Jahren gestorben...






Letztes Foto bei der Vorbeifahrt vom Auto aus...

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