Direkt zum Hauptbereich

#371: St. Veit und Harterberg

Am 18. August war ich mit dem Rad zuerst in Enzesfeld-Lindabrunn unterwegs...




am Triestingtalradweg bei Enzesfeld...





Am Triestingtalweg ging es dann weiter Richtung Berndorf...


Hier das Feuerwehrgebäude von St. Veit an der Triesting



Bei St. Veit gibt es einen kleinen Hügel, den Rosalienberg. Von den Einheimischen wird er auch "Striezelberg" genannt. Am Gipfel befindet sich eine kleine Kapelle...






Es geht über den Hügel - 
auf der anderen Seite des Hügels wieder im Ort St. Veit angelangt ....

die kleine "Johannes-Kapelle".. von der Größe her eher ein Marterl.






.. auf dem Weg Richtung Norden, Richtung Gainfarn...
hier im Bild kann man ungefähr in Bildmitte den Guglzipf mit der Aussichtswarte erkennen.
Direkt rechts daneben befindet sich Berndorf...




auf dem Weg neben dem Maisfeld... eine kleine Quelle...





- die Triesting-



viel später dann ... bereits in der Großau ...
ein Bildstock mit Rastbankerl am Ortsrand




Von hier hat man einen schönen Blick auf Gainfarn (Kirche in Bildmitte) und Bad Vöslau (die Pfarrkirche Bad Vöslau befindet sich rechts im Bildhintergrund)





Nach dieser Radrunde bin ich dann mit dem Auto
noch weiter Richtung Bad Vöslau gefahren..

Ich war dann noch ein paar Stunden am "Harterberg"...

bis zu dieser Radtour hab ich nicht gewusst, dass es direkt neben Bad Vöslau so ein großes ruhiges Gebiet mit Weinbergen, Bächen und relativ unberührter Natur gibt.





Der Harterberg befindet sich östlich von Bad Vöslau bzw. am Südrand von Baden. Die Bezeichnung "Harterberg" stammt vom Wort Hart, das Wald bedeutet. das Hartergebirge besteht eigentlich aus 2 Teilen, dem Harterberg und dem Flachard. Die Bezeichnung Gebirge ist der alte Ausdruck für Weinbau. Dies erklärt das Wort Gebirge für diesen eher flachen Hügel. 






eine Ruine mitten im Feld mitten am Harterberg...





Befestigte, meist asphaltierte, Wege rund um diesen Weinberg laden zum Spazieren, Laufen aber auch Radfahren ein. Von fast überall gibt’s prächtige Aussichten auf die Stadt aber auch auf die Hohe Wand, das Helenental, das Leithagebirge, auf Sooss und Bad Vöslau.




Im Mittelalter wurde dieser bewaldete Hügel gerodet und dann als Weinanbaugebiet genutzt. Später, nach dem 1. Weltkrieg wurde das Gebiet auf Anordnung des Bürgermeister Kollmann, der ein Förderer des Badener Weinbaus war, durch eine Rodung des „Eichenwäldchen“ erweitert. Die Eichwaldgasse erinnert noch heute an die Existenz dieses Wäldchens. Eine Eiche mit einem Bildstock wurde belassen, musste aber vor kurzem gefällt werden. Es wurde im Andenken eine neue Eiche gesetzt.




eigenartiges "Gipfelkreuz" am Harterberg-Gipfel ... 




Blick Richtung Baden...







Das im Jahr 1830 errichtete „Fieberkreuz“ am Harterberg - daneben befindet sich eine Gedenkstätte für die beim Bombenangriff am 12. April 1944 umgekommenen Winzer.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Besondere Plätze nordöstlich von Wiener Neustadt

Radtour am 18.4.2013 An diesem heutigen sehr warmen Tag hab ich wieder eine Tour zu besonderen Plätzen in der Nähe von Wiener Neustadt geplant. Hier zeige ich Euch wieder ein paar Eindrücke vom heutigen Nachmittag: Zuerst war ich bei einem "Lost Place" in der Nähe von Neudörfl unterwegs. Im Zillingdorfer Wald finden sich nämlich nebst Pilzen und vielen Spinnen auch die Reste des ehemaligen "Vorwerks". Dieses gehörte zum Wr.Neustädter Raxwerk, in dem das Aggregat 4 der deutschen Wehrmacht gebaut werden sollte, auch als V2 bekannt. In dieser Gegend befand sich auch ein sehr großes Munitionslager. Bei der Sprengung dieses Lagers wurden enorme Mengen an Munition im Wald verstreut. Nach dem Krieg wurde der Wald gründlich von Munition gesäubert. Hier sieht man immer noch verschiedenste Spuren und Reste der nie fertig gestellten Anlage (Triebwerksteststände). Baum-Herrgott an der NÖ-Burgenländischen Grenze. Wenig später bin ich dann in Pöttsch...

#223: REISEARCHIV: Reise 12: Barcelona - Stadt der ständigen Erneuerung

BARCELONA - Stadt der ständigen Erneuerung Kulturreise 6.-11. Juni 1998 Einige Daten über die Stadt: Hauptstadt von Cataluña Einwohnerzahl: 1.715.000 Meereshöhe: 4 m Barcelona, im Norden Spaniens am Mittelmeer gelegen, ist sicherlich die wirtschaftlich aktivste und kosmopolitischste Stadt in diesem Land. Hier versucht man, immer modern zu sein, den neuesten internationalen Tendenzen zu folgen oder ihnen vorauszueilen. Dem Besucher wird das besonders in der Architektur, die ein hervorragendes Abbild des allgemeinen Lebensgefühls in dieser stets pulsierenden Stadt darstellt, vor Augen geführt. Natürlich hat Barcelona eine lange Geschichte, und wir finden Bauwerke der Romanik, Gotik, Renaissance oder sogar noch älterer Epochen, aber besonders charakteristisch ist, was hier während der letzten rund hundert Jahren entstanden ist. Barcelona war ein Zentrum des modernistischen Stils um die Jahrhundertwende, und es war besonders der geniale Antoní Gaudí, der zusammen mit sein...

REISEARCHIV: Reise 7 - Rundreise zu den Höhepunkte von China (Teil 1)

Rundreise zu den Höhepunkte von China 30.3.-21.4.1995 Teil 1: 1 Peking - 2 Jinan - 3 Taian - 4 Qufu - 5 Nanking Nächstes Mal: Teil 2:  6 Schanghai - 7 Xi'an - 8 Guilin - 9 Kanton - 10 Hongkong - 11 Peking Damit jeder weiß, wo diese Städte auf der Karte zu finden sind: Größenvergleich unserer Tour mit Europa: Da China jahrtausendelang von der westlichen Welt isoliert war, trifft der Besucher hier auf eine für ihn sehr fremde, andersartige Welt. Es handelt sich um ein „Reich der Zeichen“: von den Schriftzeichen bis zu den Dialekten, von den Shan-shui-Seidengemälden bis zu den Kalkbergen von Guilin, von den schwer faßbaren religiösen Überzeugungen bis zur schwierigen aktuellen Politik. Alles ist ganz anders und viel komplizierter als es den Anschein hat. Das „mythische Land“ oder das „Reich der Mitte“, wie es in der Antike hieß, wurde im Mittelalter, durch mündliche Erzählungen und schriftliche Berichte von Fernreisenden wie Marco Polo, unter dem mongolische Nam...