Direkt zum Hauptbereich

#929: Schifahren am Semmering

Schitag am Semmering

Anfang Dezember: früher Start, rauf auf den Semmering. Unten im Ort war’s kalt, grau und nebelig – oben am Berg dagegen sonnig, warm und mit richtig guter Sicht. Genau so soll ein Skitag laufen: keine Ausreden, einfach Ski anschnallen und ab auf die Piste.


Bild 1 – Ankommen am Berg

Schon beim Ankommen merkt man den Unterschied: Tal = Winter-Tristesse, Berg = Sonne. Das ist typisch für Inversionswetter: unten hängt der Nebel, oben ist’s oft richtig angenehm.

Bild 2 – Erste Abfahrt

Die Pisten waren sauber präpariert und der Schnee hat gut gegriffen. Kein Stress, kein Herumgerutsche – einfach gleich rein in den Rhythmus und die ersten Schwünge setzen.

Bild 3 – Panorama-Check

Semmering liefert nicht nur Pisten, sondern auch Aussicht. Wenn die Sonne draußen ist, schaut das gleich nach „Urlaub“ aus – auch wenn’s nur ein Tagesausflug ist.

Bild 4 – Liftbetrieb läuft

Organisation passt, der Lift bringt einen flott rauf. Und genau das will man: mehr Zeit auf der Piste, weniger Zeit herumstehen.

Bild 5 – Action auf der Piste

Skifahren ist Ganzkörpersport: Beine brennen, Rumpf arbeitet, Balance nonstop. Wer halbwegs Gas gibt, merkt’s spätestens nach ein paar Abfahrten.

Bild 6 – Kurven, Tempo, Kontrolle

Gutes Fahren heißt nicht „maximal schnell“, sondern „maximal kontrolliert“. Saubere Schwünge sparen Kraft und sind auch für die Knie deutlich angenehmer.

Bild 7 – Pause muss sein

Kurz stehen bleiben, trinken, wieder Energie holen. Bei Kälte merkt man Durst oft weniger – aber der Körper braucht Flüssigkeit, sonst wird man schneller müde.

Bild 8 – Schnee-Check

Der Schnee hat gut gehalten – auch später am Tag. Wenn’s passt, kann man am Semmering richtig lange fahren, ohne dass alles komplett zerfahren ist.

Bild 9 – Letzte Abfahrten

Wenn die Sonne tiefer steht, wird das Licht richtig cool – und oft ist weniger los. Genau dann macht’s am meisten Spaß: entspannt fahren, gute Sicht, noch ein paar saubere Runs.

Bild 10 – Fazit

Semmering ist perfekt für einen sportlichen Tagesausflug: schnell erreichbar, gute Pisten, solide Infrastruktur. Kein „Mega-Skigebiet“, aber genau richtig, wenn man einfach fahren will – ohne Drama.


Kurz & knackig: Skifahren & Semmering – Facts

  • Skifahren trainiert Beine, Rumpf, Balance und Reaktion.
  • Je nach Tempo und Können sind ca. 400–600 kcal pro Stunde drin.
  • Wichtig: trinken, auch wenn’s kalt ist – sonst wird man schneller müde.
  • Bei Inversionswetter kann’s passieren: Tal Nebel, Berg Sonne – genau wie an diesem Tag.

Unterm Strich: Ski anschnallen, rauf mit dem Lift, runter mit Spaß – so gehört sich ein Schitag am Semmering.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

#416: Am Kulmriegel

Wanderung am 13. April auf den Kulmriegel und zur Burg Grimmenstein Heute ging es mit ein paar Burschen auf einen Markanten pyramidenartigen Gipfel direkt an der Südautobahn bei Grimmenstein auf den Kulmriegel. Unsere kleine Wanderung beginnt bei Petersbaumgarten und führt, gut markiert mit ca 10 Tafeln "Burg" bis zur Burg Grimmenstein... .. bald sind wir auch schon da! Der Name Grimmenstein steht eigentlich für drei mittelalterliche Burgen. Allerdings haben sich von dem am Gipfel des Kulmriegels liegenden Hochgrimmenstein nur Mauerreste des quadratischen Bergfrieds erhalten. Auch der am unweit gelegenen Kleinberg befindliche Wehrbau Hintergrimmenstein ist nahezu völlig zerstört. Erhalten ist nur die am Südosthang des Kulmriegels liegende Burg Grimmenstein.  Grimmenstein wurde im 12. Jahrhunderts als erste dieser drei Burgen erbaut. Als erster Grimmensteiner wird um 1144 unter den Gefolgsleuten des Grafen Eckbert III von Form...

#531: Mönichkirchen bis Pinggau

Am 29.12.2018 waren wir zwischen Mönichkirchen und Pinggau unterwegs.. einige Schnappschüsse... zuerst beim ehemaligen Bahnhof in Mönichkirchen an der Aspangbahn... Neben dem Bahnhof ein interessantes Gebäude Hier war von 12. bis 25. April 1941 das Führerhauptquartier beheimatet und alle politischen Entscheidungen wurden hier getroffen. Die Stationierung des "Führer-Sonderzugs" war weitgehend geheim und mit dem Decknamen "Frühlingssturm" festgelegt. Grund für die Wahl dieses Ortes war der bevorstehende Feldzug am Balkan und Hitler selbst wollte immer in der Nähe der Front sein, allerdings in einem sicheren Abstand.  Am 12.4.traf Hitlers Zug beim Bahnhof Tauchen-Schaueregg ein und in den folgenden Tagen wurde im südöstlichen Niederösterreich Nazi-Geschichte geschrieben das unter anderem am Balkan Tod und Verderben brachte. In der Nacht zum 26. April 1941 endete die Operation und der Führer-Sonderzug verließ die Gegend beim Bahnhof M...

#366: St. Corona

Am 23.7. waren wir in St. Corona am Wechsel. St. Corona liegt zwar im Wechselgebiet, direkt befindet sich der Ort aber am 1467 m hohen Kampstein.  Früher war da ein Sessellift mit dem man bequem auf den Gipfel fahren konnte. Aber nach der Wintersaison 2013/14 wurde das Schigebiet St. Corona/Wechsel definitiv geschlossen. Mittlerweile sind der alte Sessellift sowie die wesentlich weiter zum Kampstein-Gipfel hinauf führende Vierersesselbahn komplett abgetragen. Nur die Stützen des ostseitigen Schlepplifts stehen derzeit noch. Alle Hütten in unmittelbarer Nähe der Liftstationen sind geschlossen. Aber es gibt einiges Neues: eine neue Sommerrodelbahn, der "Corona Coaster", ein großer Motorikpark im neuen Corona Park und den interessanten "Ameisenweg"... Alle diese neuen Attraktionen befinden sich in der Nähe des Gasthauses Orthof.. Zuerst waren wir am "Ameisenweg"... Der neue Themenweg in St. Corona "C...