Mit dem Rad durch Prater und Lobau – dem Gewitter immer einen Schritt voraus
Am 1. Juli zog es mich wieder einmal mit dem Fahrrad an die Donau. Gerade im Sommer gibt es kaum etwas Schöneres, als früh am Morgen aufzubrechen, wenn die Luft noch angenehm frisch ist und die Stadt langsam erwacht. Mein erster Abschnitt führte mich durch den Wiener Prater. Zwischen den schattigen Alleen und den ruhigen Wegen konnte ich die besondere Morgenstimmung in vollen Zügen genießen – ein perfekter Start in den Tag.
Anschließend ging es weiter in die Lobau, die für mich zu den schönsten Naturlandschaften Wiens zählt. Egal, wie oft ich dort unterwegs bin – die weitläufigen Auwälder, die vielen Wasserarme und die angenehme Ruhe begeistern mich jedes Mal aufs Neue. Besonders an heißen Sommertagen ist die Lobau ein wunderbarer Ort, um dem Trubel der Stadt für eine Weile zu entfliehen.
Natürlich durfte bei den sommerlichen Temperaturen auch eine Abkühlung nicht fehlen. Deshalb machte ich einen kurzen Stopp bei der Dechantlacke und sprang ins herrlich erfrischende Wasser. Genau das Richtige nach den ersten Kilometern im Sattel! Während ich die Pause genoss, spielten sich nur wenige Kilometer entfernt bereits ganz andere Szenen ab: Über dem südlichen Niederösterreich bauten sich imposante Gewitterwolken auf, und dort gingen stellenweise heftige Unwetter nieder.
Nach der kleinen Erfrischung setzte ich meine Tour entlang der Donau fort. Mit jedem Kilometer wurde allerdings auch der Himmel über Wien dunkler. Die Gewitterfront rückte langsam näher und erinnerte mich daran, dass ein Sommertag manchmal schneller sein Gesicht verändert, als einem lieb ist. Zum Glück hatte ich das richtige Gespür für den richtigen Zeitpunkt. Kurz bevor die ersten Regentropfen fielen, war ich bereits wieder auf dem Heimweg.
So wurde diese Radtour einmal mehr zu einem echten Sommerhighlight: entspannte Kilometer durch wunderschöne Naturlandschaften, eine willkommene Abkühlung in der Dechantlacke und am Ende das gute Gefühl, dem Gewitter gerade noch rechtzeitig davongefahren zu sein. Solche Tage zeigen mir immer wieder, dass es oft gar nicht viel braucht – ein Fahrrad, etwas Zeit und die Freude daran, draußen unterwegs zu sein.









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