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#963: Budapest

URLAUB 3/2026

BUDAPEST – Zwei erlebnisreiche Tage
in der ungarischen Hauptstadt. 15.-16.7.2026

 

Mittwoch, 15. Juli 2026

Bereits früh am Morgen beginnt unsere Reise. Um 5:35 Uhr fahren wir mit dem Zug von Gloggnitz über Wien nach Budapest. Die Fahrt vergeht dank der abwechslungsreichen Landschaft recht kurzweilig und schon um 9:29 Uhr erreichen wir den Bahnhof Budapest-Keleti, einen der bedeutendsten und schönsten Bahnhöfe Ungarns.

Nach der Ankunft unternehmen wir zunächst einen kleinen Spaziergang rund um den Bahnhof, um die ersten Eindrücke der Millionenstadt auf uns wirken zu lassen. Da der Hunger bereits groß ist, machen wir unseren ersten Stopp beim nahegelegenen KFC, wo wir uns mit einer kleinen Jause für den Tag stärken.

Anschließend fahren wir mit der hervorragend ausgebauten Budapester U-Bahn in das historische Stadtzentrum. Budapest besitzt eines der ältesten U-Bahn-Netze Europas – die Linie M1 wurde bereits im Jahr 1896 eröffnet und zählt heute sogar zum UNESCO-Weltkulturerbe.





Unser erster Programmpunkt ist der Besuch von Madame Tussauds Budapest. In den modern gestalteten Räumen begegnen wir zahlreichen berühmten Persönlichkeiten aus Geschichte, Film, Musik und Sport – natürlich auch bekannten ungarischen Persönlichkeiten. Die detailgetreu gestalteten Wachsfiguren laden zum Fotografieren und Staunen ein.

Zum Mittagessen kehren wir anschließend im traditionsreichen Dunacorso Étterem direkt an der Donaupromenade ein. Das Restaurant befindet sich am Vigadó-Platz und bietet seit Jahrzehnten klassische ungarische Küche. Natürlich darf dabei ein typisch ungarisches Gulasch nicht fehlen.

Nach dem Essen fahren wir mit der Straßenbahn zum Császár Hotel, wo wir uns bis etwa 17 Uhr etwas ausruhen. Das Hotel befindet sich auf der Budaer Seite der Stadt und eignet sich durch seine ruhige Lage hervorragend als Ausgangspunkt für Besichtigungen.

 

Am frühen Abend bringt uns die Straßenbahn wieder zur Elisabethbrücke (Erzsébet híd). Die moderne weiße Hängebrücke verbindet Buda und Pest und überspannt die Donau an einer ihrer schönsten Stellen. Von hier aus bietet sich ein beeindruckender Blick auf den Gellértberg, die Freiheitsstatue und das Donauufer.


 




 



Um 18:30 Uhr beginnt schließlich eine einstündige Schifffahrt auf der Donau. Vom Wasser aus zeigt sich Budapest von seiner schönsten Seite. Während das Schiff langsam an den prachtvollen Uferpromenaden vorbeigleitet, passieren wir unter anderem das imposante neugotische Parlamentsgebäude, die berühmte Kettenbrücke, die Budaer Burg sowie zahlreiche weitere historische Bauwerke. Besonders in den Abendstunden, wenn die Gebäude langsam beleuchtet werden, entfaltet Budapest seinen besonderen Charme.














 

Nach der Bootsfahrt besuchen wir das Cinema Mystica Budapest im historischen Párisi Udvar. Die multimediale Ausstellung verbindet Lichtkunst, digitale Projektionen, interaktive Installationen und beeindruckende Klangwelten zu einem außergewöhnlichen Erlebnis. Auf über 1.000 Quadratmetern verteilen sich zahlreiche Räume, die Besucher in fantasievolle audiovisuelle Welten eintauchen lassen.

Den gelungenen Tag lassen wir schließlich bei einem gemütlichen Abendessen in der bekannten Fußgängerzone Váci utca ausklingen. Die Einkaufsstraße zählt zu den beliebtesten Flaniermeilen Budapests und ist gesäumt von Restaurants, Cafés und Geschäften. Anschließend fahren wir mit der Straßenbahn wieder zurück zum Hotel wo wir gerade noch rechtzeitig das Halbfinale-Spiel England gegen Argentinien, das bereits um 21 Uhr begonnen hat, noch ansehen können. 

Donnerstag, 16. Juli 2026

Nach dem langen ersten Tag schlafen wir ein wenig länger und stehen ca 8 Uhr auf. Bevor wir frühstücken, genieße ich noch eine entspannte Zeit am Pool des Hotels.

Nach dem Frühstück fahren wir mit der Straßenbahn bis zur Station „Déli pályaudvar“ am Fuß des Budaer Burgbergs. Von dort spazieren wir durch weitläufige Grünanlagen hinauf zum Burgviertel. Bereits während des Aufstiegs eröffnen sich immer wieder schöne Ausblicke auf die Stadt.

Unser Ziel ist die berühmte Fischerbastei. Das zwischen 1895 und 1902 errichtete Bauwerk gehört zu den bekanntesten Wahrzeichen Budapests. Seine sieben markanten Türme symbolisieren die sieben magyarischen Stammesführer, die Ungarn gegründet haben. Von den Terrassen bietet sich ein einzigartiger Blick über die Donau auf das imposante Parlamentsgebäude, die zahlreichen Brücken und die Dächer der Pester Innenstadt. Direkt daneben erhebt sich die prachtvolle Matthiaskirche, in der einst mehrere ungarische Könige gekrönt wurden.

 





 




Nach einer ausgiebigen Besichtigung spazieren wir gemütlich bergab Richtung Donau und überqueren später die Freiheitsbrücke. Die grün gestrichene Stahlbrücke wurde Ende des 19. Jahrhunderts zur Millenniumsfeier Ungarns errichtet und zählt zu den schönsten Brücken der Stadt.

 



Unser nächstes Ziel ist die beeindruckende Große Markthalle (Nagy Vásárcsarnok). Das Gebäude wurde bereits 1897 eröffnet und ist bis heute die größte und bekannteste Markthalle Budapests. Die markante Stahlkonstruktion mit ihrem bunten Zsolnay-Ziegeldach gehört zu den architektonischen Wahrzeichen der Stadt. Im Erdgeschoss werden frische Lebensmittel, Gewürze und ungarische Spezialitäten angeboten, während im Obergeschoss zahlreiche Imbissstände sowie Souvenirgeschäfte zu finden sind.



Lange bleiben wir diesmal jedoch nicht, denn wir möchten den restlichen Nachmittag noch für einen gemütlichen Spaziergang durch die Innenstadt nutzen.

 

 

Unterwegs kommen wir – fast schon traditionell – erneut an einem KFC vorbei und gönnen uns eine kleine Stärkung.

Auf unserem Weg Richtung Bahnhof entdecken wir immer wieder schöne Plätze und interessante Sehenswürdigkeiten. Einer davon ist der bekannte Michael-Jackson-Baum, an dem Fans seit dem Budapest-Besuch des Popstars im Jahr 1994 Erinnerungsstücke hinterlassen haben.

Ganz in der Nähe machen wir außerdem Halt bei der traditionsreichen Konditorei Stephen Confectionery (István Cukrászda) in der Straße Október 6. utca, die für ihre hervorragenden Kuchen und Torten bekannt ist.

 

Weiter führt unser Spaziergang über den Freiheitsplatz (Szabadság tér). Der großzügige Platz entstand nach dem Abriss einer ehemaligen Militärkaserne und wird heute von prachtvollen historischen Gebäuden, Botschaften und Denkmälern eingerahmt. Er zählt zu den schönsten Plätzen im Zentrum Budapests.




Schließlich machen wir uns auf den Weg zum Bahnhof. Unser Zug sollte ursprünglich um 17:30 Uhr vom Budapest-Keleti-Bahnhof abfahren.

Als wir jedoch gegen 17:10 Uhr an einem Bahnhof eintreffen, bemerken wir, dass wir versehentlich am falschen Bahnhof gelandet sind. Für einen kurzen Moment steigt die Nervosität.

Zum Glück finden wir rasch ein Taxi. Der freundliche Fahrer erklärt uns, dass unser geplanter Zug inzwischen von einem anderen Bahnhof abfährt und sich die Abfahrtszeit auf 17:50 Uhr verschoben hat. Er bringt uns zügig zum richtigen Bahnhof, sodass wir den Zug schließlich doch noch rechtzeitig erreichen.

Nach einer angenehmen Rückfahrt treffen wir gegen 22 Uhr wieder in Gloggnitz ein. Zwei abwechslungsreiche Tage voller beeindruckender Sehenswürdigkeiten, gutem Essen und vieler schöner Eindrücke gehen damit zu Ende. Budapest hat sich einmal mehr als eine der schönsten und vielseitigsten Städte Mitteleuropas erwiesen.


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