Am Feistritzradweg zum Stubenbergsee...

An meinem Geburtstags-Tag, am 11. Juli, wollte ich eine ganz lange Radtour von zu Hause über den Feistritzsattel und bis zum Stubenbergsee, und sogar eventuell das ganze wieder retour, machen. 
Das Wetter war leider nicht so toll und es hat schon zeitig in der Früh stark geregnet.

Jetzt bin ich ein großes Stück mit dem Auto Richtung Süden gefahren und mit dem Rad erst ab ca Birkfeld bis zum Stubenbergsee. Und mit dem Wetter hatte dann Glück. Es war die meiste Zeit trocken, nicht zu kalt aber auch nicht zu heiss und beim Stubenbergsee selber war es dann sogar sonnig...

Hier ein paar Schnappschüsse von der Tour:

Kleine Burg vor der Stubenbergklamm:




Pferdstatue beim Gestüt "Töchterlehof" bei Anger:
http://www.toechterle.at/








Der Kulm ist einer von 6 Standorten in Österreich, die für die mobile Radarüberwachung durch das Bundesheer im Rahmen des Systems Goldhaube herangezogen werden können.
Siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Goldhaube_(Luftraum%C3%BCberwachung)


Der interessanteste Teil der Radtour führt durch die Stubenbergklamm...



Schlangennest:



Um 1900 wurde mit der Errichtung eines Wasserkraftwerkes in der Klamm durch die Gemeinde Gleisdorf begonnen, das 1905 in Betrieb ging. Dies stellte die Basis für die Feistritzwerke GmbH dar, die im Jahre 2000 in der Steweag GmbH, einer Tochter der Energie Steiermark, aufging.






Die Stubenbergklamm hat eine Länge von rund 4 km. Die Klamm wird von der Feistritz durchflossen, die sich zwischen Kulm und Rabenwald ihren Weg Richtung Stubenbergsee eingegraben hat. Am Fuße der bewaldeten Abhänge kann die Klamm über die Landesstraße 409 befahren werden. Durch sie führt der Feistritztal-Radweg. Am flußabwärtigen Ende der Klamm öffnet sich diese zum Stubenberger Becken.






Schließlich komme ich beim Stubenbergsee an...



Der etwa 40 ha große See wurde zwischen 1968 und 1971 angelegt. Er wird durch das Wasser der Feistritz gespeist. Eine spezielle Aufbereitung erfolgt dazu nicht. Das Wasser kann am Nordufer in den See geleitet werden und wird an der Südwestecke wieder in die Feistritz abgeleitet. Von Norden nach Süden erstreckt sich der See über etwa 1.000 m, von Westen nach Osten über etwa 420 m.






Danach fahre ich noch über den "Kulm", einem 975 m hohen markanten Berg gleich neben dem See..

Hier gibt es unter anderem auch ein Keltendorf:



Blick vom Kulm auf den See:









Blick auf den Ort Stubenberg:



Der nicht ganz 2300 Einwohner zählende Ort Stubenberg liegt im Tal der Feistritz in den südöstlichen Ausläufern der Fischbacher Alpen am Fuße des Kulms. Das Gemeindegebiet liegt auf einer Seehöhe von 386 bis 1.282 Meter. Stubenberg liegt im Stubenberger Becken.

Blick auf den dem Kogel nächstgelegenen Hügel - an der Spitze ein als Baum getarnter Handymast.

Info: http://stmv1.orf.at/magazin/immergutdrauf/tipps/stories/9452/