Am 1. Juli machte ich mich bei strahlendem Sonnenschein und sommerlicher Hitze auf den Weg zu einer 62,33 Kilometer langen Radtour nördlich der Donau in Wien – eine landschaftlich und städtebaulich vielfältige Runde, die uns durch zahlreiche interessante Orte führte.
Gestartet bin ich in Gerasdorf, einer charmanten Gemeinde am Wiener Stadtrand, die trotz Stadtnähe ihren dörflichen Charakter bewahrt hat. Weiter ging es über Breitenlee mit seinen Feldern und ruhigen Nebenstraßen, vorbei an Süßenbrunn, das mit seinem traditionellen Ortskern überrascht. In Stadlau und Leopoldau kam ich mitten hinein ins urbane Leben – von Industriegebieten über Wohnviertel bis hin zu belebten Straßenkreuzungen.
Ein architektonisches Kontrastprogramm bot sich in Aspern und vor allem in der Seestadt Aspern: moderne Wohnanlagen, breite Radwege und ein beeindruckendes Stadtentwicklungsprojekt mit nachhaltigem Anspruch. Auch Seyring, ein kleiner Ort an der Grenze zu Niederösterreich, bestach durch seine Ruhe und die ländliche Umgebung.
Besonders grün zeigte sich Hirschstetten, bekannt für seine Gärtnereien, den beliebten Blumengarten und zahlreiche Kleingartenanlagen. Trotz der hochsommerlichen Temperaturen blieb ich motiviert – was sicherlich auch daran lag, dass ich zum Abschluss noch eine erfrischende Abkühlung in der Donau genießen konnten.
Die Tour war eine gelungene Mischung aus Stadt und Natur, aus Alt und Neu – eine perfekte Radroute für alle, die Abwechslung lieben und Wien einmal aus einer etwas anderen Perspektive erleben möchten.
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