Veitsch und Kindberg - Minitriathlon

Am heutigen Urlaubstag, 23.9., wollte ich eine kleine Bergtour auf die Veitschalpe machen.

Daraus ist aber dann ein Mini-Triathlon geworden...


Das Wetter war traumhaft sonnig und relativ warm




1) LAUFEN: 3,8 km

Bevor ich mit der eigentlichen Bergwanderung begonnen habe, 
bin ich zum Aufwärmen eine 3,8 km lange beschilderte Laufstrecke am "Peter Roseggerweg" in Kindberg gelaufen...










Dazwischen hat es immer wieder Möglichkeiten für zusätzliche Fitnessübungen gegeben...






Der Großteil der Strecke ist geschafft - bei der Vitalquelle kann man sich stärken!






Oben auf dem Hügel angekommen, hat man eine schöne Aussicht auf Kindberg.
Der Ort ist aber noch in einer morgendlichen Dunsthülle ein wenig versteckt.

Etwas später fahre ich mit dem Auto Richtung Veitsch bzw mache dann kurzfristig doch noch einen Abstecher in Richtung "Herzogberg", wo es eine schöne Mountainbikestecke geben soll...

Blick auf die Georgibergkirche:


Die Georgibergkirche überragt auf einer felsigen Anhöhe im westlichen Kindberger Stadtgebiet das Mürztal. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1232. Damals schon wird sie als die ältere gegenüber der Pfarrkirche bezeichnet. Sie war das Gotteshaus für das "Dörfl". Auf dem Berg war sie Gott näher, mit ihr die am dortigen Friedhof bei der Kirche Begrabenen.

2) MOUNTAINBIKING: 17 km
Da ich die Gegend so schön finde und ich heute den ganzen Tag für mich von der Arbeit und von zu Hause "freigenommen" habe, fahre ich die ganze Strecke mit dem Bike vom Tal bis zum "Schwammerlwirt Pölzl", der auf einer Seehöhe von 1100 m liegt.










Diese schöne rustikale Kapelle befindet sich auf dem Herzogberg bei Kindberg:




3) WANDERN: 8 km

So, jetzt ist es bereits nach 12 Uhr - eine kurze Jause im Auto und dann fahre ich auf die Brunnalm auf der Veitschalpe und marschiere noch eine größere Runde.










Am Lebensweg...



Dies ist eine Skulptur des Projekt "Region der Wege", wobei Künstler eingeladen wurden, verschiedene Themen zu bearbeiten. Elisabeth Schindelka beschreibt, in ihrer künstlerischen "Art", den "Lebensweg" in Ton-Hochglanz, dass jeder als vollkommener Mensch auf die Erde gekommen ist.

Tafel auf dem Weg:




Beim Eisteich für die Beschneiungsanlage der Schipisten:







Die Materialseilbahn zum Graf Meranhaus:




Die erste Materialseilbahn zum Graf Meranhaus wurde im Jahr 1948 vom damaligen Hüttenwirt Rudolf Scheikl errichtet. Er erlangte als Schi Rennläufer lokale Berühmtheit da er beim Hubert Kotschy Gedenklauf von der Hohen Veitsch zur Brunnalm die bekannte Schaller Rinne in direkter Schussfahrt bewältigte. Die Rennstrecke wurde damals nicht präpariert, nur an einigen Kurven wurde mit den Schiern durchgetreten. Rudolf Scheikl errichtete später auch den Almgasthof Scheikl. Die Talstation der ersten Materialbahn befand sich bei der heutigen Bergstation der Sesselbahn und war an einer riesigen Lärche, wo auch das Tragseil festgemacht war. Die Seilbahn wurde mit der neuen Talstation vor 25 Jahren neu errichtet. Auffallend ist auch die Flugsicherung vor dem Graf Meranhaus auf der Hundschupfn.





Ich beschließe aber bald, dass ich nicht mehr auf den Gipfel wandere, sondern stattdessen von Alm zu Alm. Der Parkplatz, wo jetzt mein Auto steht, sperrt um 17 Uhr zu. Daher habe ich leider nicht so viel Zeit...

Die Schalleralm














Beim Schallerhansl:










Blick von unten zurück hinauf zur Hütte auf der Schalleralm und Richtung Gipfel:



Nach nicht ganz 2 1/2 Stunden Spazierengehen habe ich fast 8 km zurückgelegt und ich habe die Wanderung sehr genossen...